Potsdam, Berlin und Leipzig: optimalste Wohninvestmentstandorte

Gemäß dem derzeitigen Risiko-Rendite-Ranking sind Berlin, Potsdam und Leipzig für Investitionen in Wohnimmobilien aktuell mit den idealsten Bedingungen ausgestattet. Untersucht wurden darin sozioökonimischer Aufschwung, die Bevölkerungentwicklung, der Wohnungsmarkt, die Nachfrage nach Wohnraum und die derzeitigen Miet- und Kaufpreise. Es entwickeln sich daraus Immobilieninvestitionen spezialisierte Asset- und Transaction Manager Risikoscores, die mit langfristig erzielbaren Renditen verbunden sind. Zurzeit kommt man mit Anwendung von billigen Fremdfinanzierungsmitteln in allen 18 analysierten Städten auf Erfolg versprechende Eigenkapitalrenditen mit entschieden mehr als über fünf Prozent bei Bestandsimmobilien, die die  Mindestrendite deutlich überschreiten. Die Städte mit der risikoärmsten Zinsspanne sind zurzeit Leipzig, Dresden, Berlin und Potsdam. Potsdam hat einen Risikozuschlag von 1,1 Prozentpunkten, Dresden 1,3%, Berlin 1,5%, Leipzig 1,7% und Potsdam 1,1%.

Deutschland News

Immer mehr Deutsche investieren in die eigene Immobilie

Die Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland ist immens. Die Deutschen werden bis 2025 auf mehr als 300.000 neue Wohneinheiten angewiesen sein. Der realistische Wohnungsneubau liegt jedoch bei nur ungefähr 180.000 Einheiten pro Jahr, wie Analysen des Statistischen Bundesamtes ergaben. Das Ergebnis beweist, dass die Anzahl der Neubauten den Bedarf nicht decken kann. Hausbesitzer und Investoren handeln und gestalten bestehende Gebäudeflächen in Wohnraum durch Aufstockung, Umbau und Anbau um. Dieser Trend im Baubestand zeichnet sich seit Jahren ab. In den Jahren von 2010 bis 2016 haben sich die amtlichen Baugenehmigungen für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden mehr als verdoppelt, von rund 20.000 Genehmigungen in 2010 auf mehr als 41.000 Bestands-Baugenehmigungen im Jahr 2015.